Limbo in Dunkelheit und Schatten

Schon oft hatte ich von Limbo gehört. Ziel ist es voranzukommen und dabei Rätsel zu lösen. Das besondere ist aber die Farbwahl der Grafik. Es wird Zeit es mal zu spielen und hier sind meine Eindrücke.

Was ist Limbo

Bei Limbo dachte ich zuerst an den Film von 2019 (Wikipedia), aber da als ich im Xbox Gamepass auf Limbo stieß, war sie wieder da die Erinnerung an dieses Spiel, das auf Bildern so furchtbar eintönig aussah. Kein Spiel das sich über Screenshots verkauft, aber das Gameplay und die Ästhetik scheinen ja einen Reiz entwickeln zu können.

Gehen wir der Kreation aus Dunkelheit und Schatten also mal auf den Grund.

Manchmal wird „in Limbo“ als Redewendung im Sinne von „in der Schwebe“ verwendet, z. B.: „… eine Situation in Limbo“, abgeleitet von Limbus(Theologie) und der englischen Redewendung.

Wikipedia

Das Spiel ist ein 2D Sidescroller erschienen im Jahr 2010 vom kleinen Entwicklerstudio Playdead. Eine richtige Handlung ist nicht vorhanden. Ein Junge wacht in einer dunklen Umgebung auf und beginnt seinen Weg durch die Welt. Mit der düsteren, farblosen Welt und der atmosphärischen Klangkulisse zieht einen das Spiel schnell hinein.

Abschnitt für Abschnitt lösen wir Rätsel um weiterzukommen.

Wie kommt man zu diesem Schalter? Die Lösung liegt im Untergrund verborgen.

Limbo lebt, aber nicht viel

Wir treffen unterwegs immer auch mal vereinzelt auf Leben, aber entweder flieht es vor uns, oder bekämpft uns.

In der Dunkelheit lauern viele Gefahren und manchmal hilft nur die Flucht

Scheitern wir, gibt es die Todesanimationen und auch wenn sie aufgrund der Grafik eher schemenhaft sind, wirken sie brutal und einschüchternd. Sterben ist leicht, allerdings durch sehr faire Rücksetzpunkte niemals frustrierend. So wiederhole ich einige Abschnitte immer wieder und da ich immer schnell wußte was ich falsch mache, weckte es eher meinen Ehrgeiz, als meinen Frust zu steigern.

Kritikerliebling und mein Fazit

Die Xbox 360 Version konnte mit 90 einen beachtlichen Metacritic Wert erreichen und etliche Preise gewinnen.

Die Gamestar zum Beispiel vergab in ihrem Test 81%.

Das Spiel selber hat nur eine Spielzeit von ca. 3 Stunden. Nicht wirklich viel, wobei das Gameplay mehr meiner Meinung nach auch nicht getragen hätte. Die Zeit die ich gebraucht habe, waren für mich eine besondere kleine Erfahrung und ich bin froh es doch noch gespielt zu haben.

Mehr zu Limbo und dem Nachfolger Inside gibt es auf der Website des Entwicklers.

Wer es aber lieber bunter mag und eine besondere reise erleben will, dem empfehle ich Omno, dass auch im Gamepass spielbar ist.

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