Lost Ark – Mein Ersteindruck der Closed Beta

Über Mein MMO erhielt ich einen Key zur Closed beta von Lost Ark und habe jetzt Gelegenheit gehabt reinzuspielen. Im Vorfeld hatte ich öfters den Vergleich zu Diablo gehört und das weckte mein Interesse. Jetzt habe ich ein paar Stunden der Beta hinter mir und ziehe ein erstes persönliches Fazit.

Die Lost Ark Beta

Zur Auswahl stehen 3 Klassen. Der Berserker, der Pistolenlanzer und der Paladin. Hier entschied ich mich für den Paladin und positiv war, dass ich die Klassen kurz ausprobieren konnte, bevor ich mich final entscheiden musste. In dem Punkt ein guter Pluspunkt für das Spiel. Danach schreitet man in ein Licht und findet sich nach einer kurzen Zwischensequenz auf einem Schiff wieder und gelangt damit zu seinem ersten Abenteuer. Das ist das Tutorial und leider ist es kein guter Einstieg ins Spiel. In Schlauchleveln lernte ich die Grundlagen des Spiels kennen und führte die ersten Kämpfe. Mein Tip ist möglichst schnell da durch und rein ins richtige Spiel.

Die 3 Klassen der Beta

Die Technik von Lost Ark

Das Spiel zeigt sich von Beginn an in einer Mischung aus veraltet, aber dann doch wieder schön. Hier muss ich aber auch einschränkend erwähnen, dass ich mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. Es ruckelte immer wieder stark und bei den Kämpfen musste ich mir merkwürdige Animationen der Gegner ansehen. Sie froren nach jedem Treffer kurz in lustigen Posen ein. Woher dieses Fehler gekommen sind, kann ich mir nicht erklären. Meine Hardware lief bei weitem nicht am Limit und trotzdem schien es Leistungsprobleme zu haben. Bei anderen Spielen hätte ich nach einer Lösung gesucht, allerdings hab ich das Spiel dafür zu früh aufgegeben.

Grund waren nicht meine technischen Probleme!

Der Kampf wirkt auf Standbildern immerhin dynamischer als im Spiel.

Das Questdesign

In Lost Art wird schnell klar, dass es seine Wurzeln im Free to Play Bereich hat. In anderen Ländern ist es ja bereits länger erschienen und es ist davon auszugehen, dass es Mechaniken aus diesen Versionen auch in diese Version schaffen werden. Free to Play und Pay to Win deuten sich hier auch an. Auch in der kurzen Zeit hatte ich das Gefühl schon im Grind festzustecken. Nicht der gute Grind in dem ich begeistert Loot einsammeln, sondern der langweilige Grind in dem ich lieblose Quest abarbeite.

Dungeons hingegen machten schon Spaß und das rettete das Spiel für mich zum Teil, wobei ich aber auch noch nichts zum Endgame sagen kann. Der Shop war noch nicht integriert, oder ich habe ihn nicht entdeckt. Mir wurde aber auch nichts zum kauf aufgedrängt, wie ich es bei manchen Handy Free to Play Titeln schon ertragen musste.

Dialoge bietet zu Beginn kurz Sprachausgabe und laufen dann als reiner Text ab.

Fazit

Begeisterte MMORPG Spieler können durchaus viel Spaß mit Lost Ark haben. Interessant wird es allerdings, ob Amazon es schafft die Pay to Win Mechaniken des asiatischen Originalspiels mindestens stark zu entschärfen. Für mich wird es kein Spiel werden. Ich bin wohl auch mit falschen Erwartungen in die Beta gegangen. Die Sogwirkung eines Diablo hat es auf mich nie aufbauen können. Mein Rat lautet jetzt auch sich zuerst Gameplay von verschiedenen Streamern zu verschiedenen Punkten im Spiel anzusehen bevor man viel Zeit investiert. Lost Art hat viel Potential, aber auch viel Potential zu enttäuschen.

Alle Bilder sind Screenshots die ich selbst in der Beta angefertigt habe.

Falls ihr mehr zu Lost Ark wissen wollt, dann findet ihr das Spiel hier: Offizielle Seite

Ich stürze mich da lieber wieder in Diablo.

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