Mein erstes Mal: Hunt Showdown

Hunt Showdown ist eines der wenigen Spiele, welches ich mir regelmäßig auf Twitch und YouTube ansehe, aber mich trotzdem nie herangetraut habe. Gegen welche Wände würde ich laufen beim Spielen, oder wie gut wäre ich in Hunt? Zeit die Fragen zu beantworten und herauszufinden, wie es also ist als Neueinsteiger Hunt zu spielen.

Der Einstieg in Hunt Showdown

Nach dem ersten Starten landete ich direkt im ersten Tutorial. Wie in einer richtigen Partie muss man erst 3 Hinweise auf den Boss einsammeln, diesen dann bekämpfen und mit der Beute lebend zum Ausgang kommen. Klingt einfach und spielt sich in der ersten Trainingsmission auch so, denn hier fehlen alle schweren Gegnerarten, der Boss hat kaum Lebensenergie und menschliche Gegenspieler fehlen auch. Den Jäger nicht dauerhaft durch seinen Tod verlieren zu können beruhigte auch die Nerven, weshalb mir das auch etwas Sicherheit gab. Vorläufig!

Training gibt es in drei Stufen und für das erstmalige Abschließen gibt es auch noch ein wenig Blutmünzen. Die Währung mit der besondere Extras gekauft werden können. Die zwei weiteren Stufen machen es dann auch schon schwerer. Mehr Gegner und der Boss zum Ende wird zäher. Es war wie damals, als ich Fahrad fahren lernte. Erst mit Stützrädern die ersten Erfahrungen sammeln und irgendwann klappt es auch ohne. Gut auf dem Fahrrad gab es weniger Zombies und andere Menschen wollten mich nicht erledigen, aber ich wuchs ja auch in einer ruhigen Kleinstadt auf. Woanders sähe das schon brisanter aus.

Hunt spielt in einer anderen Welt und zeigt wie gnadenlos es sein kann. Kleine Fehler führen schnell zum Tod, oder würden Online dafür sorgen, dass man jedem seine Position verrät. Das führt gerne auch mal zum Tod. Meinen ersten Tod hatte ich im dritten Training. Eine einfache Flussüberquerung setzte mich erst dem Angriff eines Monsters im Wasser aus, dem ich zwar entkommen konnte, aber schwer verletzt gaben mir Zombies am Ufer dann den Rest. Mit ein wenig Vorsicht wären mir die verräterischen Wellen im Wasser aufgefallen.

Aufgaben und erste Belohnungen

Meine zweite Anlaufstelle im Spiel waren die Aufgaben. Über verschiedenste Aufgabenarten kann man da nochmal die Karten, die Waffen und das Kerngameplay lernen. Für den Anfang habe ich mich an die Scharfschützenmissionen gewagt. Ein guter Weg um in einer kontrollierten Umgebung die Gegnertypen kennenzulernen und die ersten Waffen einmal gründlicher auszutesten. Man kann  auch mit der eigenen Ausrüstung in die Trainings gehen und damit üben.

Die Aufgaben kann man jeweils in drei Stufen abschließen und je nachdem gibt es einmalig 1, 2 oder 3 Sterne. Mit verdienten Sternen kann dann noch verschiedenes freigeschaltet werden. So habe ich mir Dynamit gesichert, dass ich in meinen ersten Online Runden nutzen konnte. Damit wären wir bei meinem ersten mal Online.

Das erste mal Online mit Hunt Showdown

Der Nervenkitzel, den ich bei meinem ersten Spielstart hatte war schon intensiv. Ich spiele immer bevorzugt allein, oder mit Freunden, aber nie mit Fremden und so stieg ich auch Solo ins Spiel ein. Man gönnt sich ja sonst nichts. Unter Hochspannung holte ich mir meinen ersten Hinweis und hatte so auch eine Orientierung auf der Karte. Das war in den ersten Runden auch mein größtes Problem. Ich wusste zwar wo ich hin musste und wusste dank der Karte grob was mich erwartete, allerdings sind mir allein deshalb Fehler passiert.

Mein erster Erfolg wurde dadurch auch verhindert. Nach Kampfgeräuschen konnte ich abschätzen, wo gerade Gegner sind und legte mich auf die Lauer. Ich ging von einer Person aus die ich noch hören konnte. Meine erster Spielerkill der noch folgen haben sollte, denn er war nicht allein. Nach dem Plündern geriet ich unter Feuer und mein Versuch den Highground zu bekommen endete auf einem Blechdach. Laut polternd markierte ich damit dem Gegner meine Position, was in meinem schnellen Tod endete.

So liefen dann auch die nächste Runden ab. Zwar landete ich nicht mehr in einem Kampf auf einem Blechdach, allerdings machte ich immer wieder andere Fehler die im Solospiel gnadenlos bestraft werden. Genug Gründe um Hunt Showdown gefrustet von der Platte zu schmeißen. Doch in Hunt wußte ich jedesmal welchen Fehler ich gemacht hatte und konnte daraus lernen. Anders als in vielen anderen Shootern ist das Gameplay hier kein reiner Reaktionstest in dem der schnellere gewinnt und damit entwickelte ich den Frust überhaupt nicht.

Hunt Showdown auf Xbox, Playstation und PC

Als alter Konsolenspieler wollte ich mir unbedingt auch die Fassungen von Hunt Showdown für die Playstation und die Xbox ansehen. Also Dank einem Sale auf der Playstation und Guthaben auf der Xbox kaufte ich beide Versionen und spielte auch in sie rein. Hier mal kurz meine Erfahrungen.

Die Steuerung aud den Konsolen geht in den Menüs und dem Inventar gut von der Hand. Im Spiel verwaltet man alles über ein klassisches Ringmenü und eine Schnellauswahl über das Steuerkreuz. Da gewöhnte ich mich schnell dran. Zu Beginn hatte ich mit dem Schießen noch Probleme, denn die Zielhilfe empfand ich auf beiden Konsolen eher als störend. Flüssiges anvisieren und vorhalten funktionierte so nicht vernünftig, weshalb ich es schnell ausschaltete. Die Steuerung funktioniert auf den Konsolen insgesamt gut, aber ist auf dem PC natürlich deutlich präziser.

Abstriche muss man auch bei der Grafik machen. Es gibt keine expliziten Versionen für die Playstation 7, oder der Xbox Series X und daher bin ich auch nicht mit überragenden Erwartungen hineingegangen. Immer wieder mal baut sich die Grafik erst spät auf, wobei das insgesamt aber erträglich ist. Eine Next Gen Version würde ich dann doch gerne noch sehen.

Mein Fazit zu Hunt Showdown

Ich kann jetzt verstehen, warum Hunt Showdown so beliebt ist. Der Nervenkitzel und die Anspannung sind schon besonders. Gerade den eigenen Jäger durch seinen Tod verlieren zu können macht es besonders und sorgt gleichzeitig dafür, dass Spieler keinen großen Vorteil erhalten, nur weil sie bereits länger spielen. Das Sounddesign ist der Hammer. Wenn ich erstmal die Karten besser kenne, kann ich die genauen Positionen und Bewaffnung von anderen Spielern nur durch hinhören herausfinden.  Ich habe bisher noch kein Spiel gespielt, dass in der Hinsicht so viel Tiefe bietet.

Hunt Shodown wird von mir auch in Zukunft weitergespielt werden und ich freue mich schon darauf irgendwann so gut zu sein, dass ich Solo erste Erfolge erziele.

Links

Das Spiel auf Steam

Die Playstation Version

Die Xbox Version

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