Reingespielt in den Gamepass – Märzausgabe

Regelmäßig sehe ich mir an was es neues im Gamepass gibt und dann wird Reingespielt um zu sehen ob ich dort eine Perle entdecke, die ich bisher noch nicht im Blick hatte. Diesmal habe ich mir mit Tunic und The Dungeon of Naheulbeuk zwei Spiele auf der Xbox Series X angesehen, die komplett unterschiedlich sind, aber beide einen genaueren Blick wert sind. Hier werde ich keine Vollständige Besprechung rausfeuern, sondern nur einen kleinen Vorgeschmack bieten.

Tunic – Ein Soulslike mit Charme

Dark Souls Spiele bestechen mit einem Gnadenlosen Gameplay, einer kryptischen Geschichte und der ständigen Gefahr den gesamten Fortschritt zu verlieren. Tunic bedient sich in allen Bereichen ein wenig, allerdings bei weitem nicht so schwer. Eine Stunde habe Reingespielt und viel Eigenständigkeit entdeckt, die es zu einem spannenden Spiel machen.

Als Fuchs erwachen wir an der Küste einer bunten, schön gestalteten Welt, die uns nicht gerade mit offenen Armen begrüßt. Die ersten Lebewesen, die wir treffen, hätten damit auch ein Problem, denn es sind Schleimklumpen die uns sofort angreifen. Zum Glück haben wir vorher einen Stock gefunden, der unsere erste Waffe wird. 3 Waffen können wir ausrüsten. Die können wir frei der X, Y oder B Taste auf dem Cotroller zuweisen. Das können aber auch Bomben oder andere Spaßbringer sein. Gegner anvisieren läuft über eine Schultertaste und den Schild, den wir später finden benutzen wir auch über sie.

Die ersten Gegner können noch nicht viel.

Aber zurück zu den Schleimklumpen und anderen Gegnern. Die sind zu Beginn noch einfach gehalten. Sie kommen auf uns direkt zu und haben nur eine Art anzugreifen. Das wird schnell komplexer und dann reicht einfach draufschlagen nicht mehr. Da müssen wir durch Abrollen ausweichen, oder mit dem Schild blocken. Das brauchen wir dann später bei den Bossgegnern. An denen führt kein Weg vorbei denn da wäre ja noch die Welt.

Die Welt lädt zum Erkunden ein

Ein riesiges goldenes Tor versperrt den Weg aus dem Startgebiet und um es zu öffnen, sind zwei Glocken zum Klingen bringen. Eine im Osten und eine im Westen. Auf dem Weg schalten wir wie bekannt Abkürzungen frei, die uns schnell wieder zu den Schreinen bringen. Noch eine Vertraute Mechanik, denn sobald wir an einem Schrein rasten, tauchen alle besiegten Gegner wieder auf. Nötig ist es trotzdem, denn nur so füllen wir unser Leben und die Heilmittel wieder auf. In der Welt finden wir aber auch immer wieder Kisten, die unseren Entdeckerdrang belohnen. 

Das Umsehen und gründliche absuchen lohnt sich also, denn Leveln können wir nur bei Händlern, die wir auch erstmal suchen müssen. Außer mit besseren Waffen und Ausrüstung verbessern wir noch die Anzahl der Heilflaschen, die wir dabeihaben. Einmal mehr heilen zu können verschafft einem einen großen Vorteil in den knackigen Kämpfen. Das allerdings alles unter Vorbehalt, denn hier geht es nur um die erste Stunde im Spiel. Macht euch aber hier selbst ein Bild in meinem Reingespielt:

Fazit zum Reingespielt in Tunic

Tunic hat mich schnell die Zeit vergessen lassen und die erste Stunde war schnell vorbei. Die späteren Kämpfe zeigen dann, wie wichtig hier die richtige Technik ist. Wann muss ich abrollen und die kurze Unverwundbarkeit nutzen, oder wann ist die Lücke zum Zuschlagen? Das gibt dem Kampfsystem mehr Tiefe als zu Beginn von mir gedacht und die Welt weiter zu erkunden hat schon einen gewissen Reiz. Gerade als Teil des Gamepass sollte man Tunic eine Chance geben.

The Dungeon of Naheulbeuk – The Amulet of Chaos

Das zweite Spiel, in das ich Reingespielt habe, war The Dungeon of Naheulbeuk – The Amulet of Chaos. Kurz zusammengefasst, kämpfen wir uns mit einer Heldentruppe in rundenbasierten Kämpfen durch Dungeons. In einer Fantasywelt treffen wir im Tutorial auf Orks und da unsere Helden am Anfang voneinander getrennt werden, sammeln wir sie nacheinander ein und lernen auch so ihre Kampfweisen kennen. Außer Nah- und Fernkampf hat jeder Charakter auch noch Spezialfähigkeiten. Der Zauberer kann zum Beispiel damit nicht nur Flächenschaden anrichten, sondern mit der zweiten Fähigkeit noch Heilen. Das bietet genug, um die Kämpfe interessant zu machen, allerdings schreckte mich auf Dauer etwas anderes ab.

Die Bewegungsreichweite wird hier blau umrandet angezeigt.

Das herausstechende Merkmal des Spiels ist der Humor, der immer und überall präsent ist im Spiel. Hier habe ich nur knapp eine halbe Stunde im Spiel verbracht und bis dahin funktionierte der Humor noch, aber ob sich das über eine längere Spieldauer trägt, dass bezweifle ich etwas. Dafür ist es oft auch einfach zu plump. Den Oger aus unserer Gruppe finden wir in einem Lager, dass er natürlich leer gefuttert hat und nur meint er hat nur probiert. Geschmäcker sind ja verschieden und deshalb hier mal die erste halbe Stunde, damit ihr euch selbst ein erstes Bild machen könnt:

Fazit zum Reingespielt in Naheulbeuk

Ich werde es wohl nicht weiterspielen. Der Humor funktionierte in der kurzen Zeit noch halbwegs, allerdings will ich ihn nicht länger erleben. Wer sich dafür begeistern kann und den Humor mag, der wird bestimmt seinen Spaß damit haben. Kostet im Gamepass ja auch nichts.

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