Sea of Thieves – Das Singleplayer Experiment

Sea of Thieves war wieder so ein Multiplayer Spiel vor dem ich stand und keine Mitspieler zur Hand hatte. Normalerweise lasse ich es dann und suche mir was anderes, aber dieses mal nicht. Zeit herauszufinden ob es doch auch alleine funktioniert und Spaß macht in meinem Singleplayer Experiment. Ich folge dem Kompass ohne Crew in Richtung der Abenteuer.

Der Spieleinstieg in Sea of Thieves

Am besten fängt man so ein Spiel mit dem Tutorial an. Zu oft extrem trocken und langweilig inszeniert, aber oft einfach nötig. Hier war das etwas anders. In einer sicheren Umgebung lernt man da alles nötige und das gute daran ist, dass es charmant inszeniert ist. Der Geist eines Piratenlords erklärte mir kurz nochmal Schritt für Schritt die Grundlagen und versorgte mich mit meiiner ersten Grundausstattung für das Leben als Pirat. Zeit das Schwert zu zücken und auf Beutefahrt zu gehen. 

Okay vorher hab ich noch erschreckend viel Zeit mit dem Angeln verbracht und im heldenhaften Kampf ein Huhn erlegt. Die Tutorial Insel lädt aber auch ein zum ausprobieren und da zeigt sich die Stärke des Spiels. Ich habe einfach Spaß an den Mechaniken und dem Entdecken. Mit dem gefundenen Ruderboot ging es dann zu meiner Schaluppe und das eigentliche Abenteuer konnte beginnen. Das Tutorial ist hier echt zu empfehlen. Nicht zu trocken, schnell vorbei und erklärt trotzdem die nötigsten Grundlagen. Wer sich länger eingewöhnen will, der kann ja wie ich die Insel erkunden und alles ausprobieren. Dafür zwei Daumen nach oben.

Missionen und erste Schätze

Was ist leichter als Handeln und deshalb führte mich mein erster Gang zur Händlergilde. Mission annehmen 3 Frachtkisten abholen und abliefern. Leicht verdientes Gold dachte ich und auf dem Weg lernte ich wieder mal wie sehr ich daneben lag. Kaum die Fracht an Bord jagte mich dann auch gleich das erste Schiff. Auch eine Schaluppe, aber da sie mit mehreren Leuten besetzt war, lieferte ich zwar einen guten Kampf, aber der ständige Wechsel zwischen Segel, Ruder und Kanone dauerte einfach zu lang und letzten Endes scheiterte ich an einem Felsen dem ich nicht mehr ausweichen konnte.

So ähnlich lief auch meine Suche nach einem vergrabenen Schatz ab. 2 Inseln abgefahren und die dort vergrabenen Schätze gefunden und auf mein Schiff geladen. Auf dem Weg zurück entdeckte mich wieder ein Schiff mit größerer Besatzung und das Ende war ähnlich, nur dass ich diesmal versenkt wurde. Zur Versöhnung fand ich zwischendurch eine Kapitänstruhe auf einer Insel und die konnte ich dann erfolgreich verkaufen. Es gäbe da auch noch Kopfgelder, aber auch da müssen Schädel als Beweis zu einem Außenposten gebracht werden.

Zu dem freien Spiel muss man einfach sagen, dass man den Reiz der Underdog zu sein lieben muss. Schaffe ich es diesmal Schätze abzuliefern, oder gelingt es mir mal ein Schiff erfolgreich abzuwehren?  Findet man den Gedanken daran schon unangenehm, dann sollte man gleich zum Seemannsgarn wechseln.

Das Seemannsgarn bringt Geschichten in Sea of Thieves

Inzwischen bietet Sea of Thieves einen Modus an, der zwar in der offenen Welt startet, der dann aber in einen geschlossenen Bereich wechselt. Dort kann nur die eigene Crew hin und wenn die Crew nur aus mir besteht, dann spiele ich es halt allein. Die Seemansgarn Geschichten funktionieren auch so ganz gut und anders als in der freien Welt läuft alles im Rahmen einer Geschichte ab. Man startet zum Beispiel in der ersten Mission mit der Befreiung von Jack Sparrow, den man aus Fluch der Karibik kennt. Daraus entspannt sich eine gut gemachte Geschichte, die in mehreren Missionen Geschichten rund um Fluch der Karibik erzählt. Zu dem Zeitpunkt wo ich die Worte hier tippe, habe ich die ersten 2 Missionen gespielt und gerade bei der Zweiten fand ich die Atmosphäre klasse.

Ich tauchte hinab zum Wrack der Black Pearl und die Entwickler feuerten hier aus allen Rohren. Gesang untermalt von Musik setzte ein und begleitete mich hinab zum Meeresgrund. Dort fand ich die Pearl und Jacks Kompass. Der leitete mich zu dem Eingang einer Höhle in der das eigentliche Abenteuer begann. Rätsel, Kämpfe und eine gut erzählte Geschichte haben mir unheimlich Spaß gemacht und werden es bestimmt auch in den nächsten Missionen.

Was kostet der Spaß?

Sea of Thieves ist Teil des Microsoft Gamepass auf dem PC und der Xbox. Wer dafür ein Abo hat, der kann gratis loslegen. Ansonsten findet ihr es unter anderem bei Steam und als Diskversion auch bei Amazon. Kostet dann 30-40€.

Im Spiel selbst gibt es den Season pass, der in 100 Stufen Belohnungen für die erlebten Abenteuer liefert. Grundsätzlich kostet der nichts, aber will man die besonderen Belohnungen alle paar Ränge haben, dann muss man aktuell nochmal knapp 10€ ausgeben. Darüber hinaus kann man noch antike Münzen und ein paar Skinpakete für Echtgeld kaufen und damit besondere kosmetische Gegenstände kaufen. Die verdient man allerdings auch im Spiel selbst auch in geringem Maß. Braucht man aber nicht wirklich und das Spiel drängt es auch nicht auf.

Fazit zu Sea of Thieves als Singleplayer Erlebnis

Gerade in der offenen Spielwelt muss man bereit sein auch mal viele Niederlagen zu erleben, bevor wieder der süße Duft des Erfolgs über das Meer weht. Was habe ich die Auslieferung der 2 Hühner gefeiert, nachdem ich vorher ein paar mal mit meinem Schiff unterging. Genau die Momente sind es die mich auch fesseln. Die Kämpfe waren zwar noch nicht erfolgreich für mich, aber spannend und noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben eine 2er Crew mal auf den Meeresgrund zu schicken. Der Kompass zeigt deutlich auf den Gamepass und wenn man ihn hat, dann sollte ein Ausflug in Sea of Thieves mal drin sein und wenn es nur für das Seemannsgarn ist.

Ich nehme schonmal den Kompass wieder in die Hand und freue mich auf die nächste Season, die in 2 Tagen beginnt. Bis dahin stürze mich noch in die restlichen Geschichten rund um Sea of Thieves.

Links zum Spiel

Das Spiel auf Steam

Das Spiel bei Amazon auf Disk

Das Spiel bei Amazon als Downloadcode

Den Gamepass gibt es hier bei Amazon

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