Star Trek Fleet Command und warum ich es nach einem Tag löschte

Bei meiner Suche nach Star Trek Spielen bin ich im Apple AppStore auch auf Fleet Command gestoßen und löschte es kurz nach dem „betreuten“ Einstieg ins Spiel wieder. Ich gehe mal auf das warum ein.

Bevor ich losschreibe nochmal eine Anmerkung. Dies ist meine persönliche Meinung und wer trotz allem seinen Spaß aus solchen Spielen auf dem Handy ziehen kann, dem sei es auch gegönnt.

Für euch gibt es hier mehr dazu: Offizielle Seite

Das Spiel gibt es auch für den PC und jetzt beginne ich mal.

Der Einstieg in Fleet Command

Ja Free to play Mechaniken stoßen mich eigentlich immer ab, aber hier wollte ich mal über meinen Schatten springen und Fleet Command eine Chance geben, allerdings dann gab es den Spieleinstieg.

Was ich hier in den ersten Minuten erlebte ist die schlechteste Art einem ein Spiel zu erklären. Warum den Spieler etwas Freiheit zum probieren und reinfinden lassen, wenn man auch einfach minutenlang jeden einzelnen Klick genau vorgeben kann.

Wenn ich das will, dann geh ich an die Arbeit und bekomme noch Geld dafür. Geordi La Forge begrüßte mich im Spiel und auch das schaffte es nicht Atmosphäre zu schaffen um die Klickorgie netter zu gestalten. Er dient nur dazu um einem zu erzählen was man anzuklicken hat. Ein wenig lieblose Story ist aber auch dabei wenn euch das was gibt.

Geordie La Force begleitet den Beginn von Fleet Command

Ich baue mir eine Basis

Kein Free to Play Modell ohne Basisbau und die Möglichkeit damit dem Spieler Geld aus den Taschen zu ziehen. Was das für Gebäude sind ist gar nicht so wichtig. Forschung, Ressourcen und Kampf sind da die üblichen 3 Gebäudetypen in solchen Softwareprodukten. Die ersten Gebäude wurden mir natürlich genau vorgegeben und auch keine Möglichkeit mal was anderes anzuklicken.

Später wird man in Fleet Command auch noch länger an der Hand genommen und zur Kasse geführt. Will man gleichzeitig 2 Bauvorhaben starten, dann gibt es das für 5 € im Shop. Bei der Forschung übrigens das gleiche. Wie sich Ressourcen im späteren Spiel auswirken, konnte ich noch nicht genau erkennen. Werde es auch nicht mehr.

Ein Schiff mit meiner Mannschaft

Im Tutorial hatte ich natürlich auch ein Spiel erhalten. Damit darf man kämpfen, oder auf Gegner tippen, start drücken und kurz die Animation ansehen. Vor Begeisterung ist mir fast das Handy aus der Hand gefallen. (Achtung das war Ironie)

Auch hier gibt es Wartezeiten für Reparaturen. Möglich, dass man hier auch noch zur Kasse gebeten wird um diese zu verkürzen. Das Schiff kann man mit einer Mannschaft ausstatten. Die einzelnen Offiziere gibt es in unterschiedlichen Seltenheiten und damit mit unterschiedlichen Vorteilen. Die kann wie die Schiffe dann auch noch Upgraden.

Fleet Command und die Lootboxen

Es gibt nicht viel, was sich in Fleet Command nicht in einer Lootbox versteckt. Material, Offiziere und alles weitere gibt es gegen verschiedene Währungen im Shop. Dort erfährt man vor dem Kauf auf was man eine Chance beim öffnen hat. Teilweise gibt es zwar auch Dinge gegen Echtheit, aber ansonsten geht man den Umweg über Latinum, dass man kaufen kann. Der übliche Weg um Kosten in dem Bezahlmodel zu verschleiern, indem man reales Geld in möglichst vielen Schritten in verschiedene Punkte umwandelt.

Wer es trotzdem gerne spielen will, sollte aufpassen in keine Kostenfalle zu laufen und sich strikte Limits setzen.

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Mein Fazit

Ganz ohne Lootbox und ohne erst irgendwas kaufen zu müssen, rate ich von diesem Softwareschrott mit Star Trek Oberfläche ab. Hier auf Hineingestolpert werden auch keine Free to Play Spiele auf dem Handy mehr besprochen, oder in anderer Form stattfinden.

Danke für eure Aufmerksamkeit und mein kleiner Rant ist damit beendet.

Hier mal zwei kostenpflichtige, allerdings auch 2 gute mobile Spiele:

Civilization 6

Tropico und der Traum von der eigenen Insel(Diktatur)

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