The Gunk – Vom Vorwerk Vertreter zum Helden

Der Gamepass hat mir schon die ein oder andere positive Überraschung beschert und so war es auch mit The Gunk. Es stand bei den Neuerscheinungen und bisher hatte ich von dem Spiel noch nichts mitbekommen. Aus dem geplanten reingespielt wurde schnell ein komplettes Let´s Play und ein Spiel, dass mich mit einer ordentlichen Portion Gesellschaftskritik überraschte. Um aufzuklären, was es mit dem Vorwerk Vertreter auf sich hat, muß ich am Anfang beginnen.

The Gunk an der Oberfläche

Ein Transportschiff in den Tiefen des Alls stößt auf einen verheißungsvollen Planeten, der für die Zweiköpfige Crew die Lösung für all ihre Probleme sein kann. Beck und Rani sind immer knapp bei Kasse gewesen und so hofften sie nun auf dem Planeten Wertvolles zu entdecken und erste Scans scheinen ihre Hoffnungen wahr werden zu lassen. Es ist Zeit zu landen und herauszufinden was es zu finden gibt. Von jetzt an steuern wir Rani, die anstelle einer ihrer Hände eine Powerfaust hat. Mit der kann sie Energieimpulse schießen und Dinge einsaugen. Beides werden wir auch dringend brauchen um die Geheimnisse dieser Welt aufzudecken.

Dort wo der Schleim ist, lebt nichts mehr.

Überall stoßen wir im Laufe des Spiels dann auf Schleim, der alles Leben in seiner Umgebung tötet und aussaugt. Hier bekommt Ranis Powerfaust zum Einsatz und zu Beginn sind wir wie ein Vorwerk Vertreter dabei gratis den Schleim abzusaugen und das Leben zurückzubringen. All das in der Hoffnung auf ein Geschäft und viel Gewinn. Das Problem ist nur, dass niemand da ist, um uns für unsere Dienste zu bezahlen, denn die Ruinen auf die wir stoßen scheinen schon lange Zeit zu verkommen. So treibt uns mit der Zeit immer weniger die Gier und immer mehr die Neugier an. Wo sind die Bewohner hin verschwunden, was ist der Schleim und wo führen diese Energieleitungen hin?

Rätsel, Upgrades und Geschicklichkeit

Um voranzukommen, müssen wir aber nicht nur den Schleim beseitigen, sondern auch einfache Schalterrätsel lösen und Sprungpassagen meistern. Bei den Schaltern geht es aber meistens nur darum, wie wir sie erreichen. Da kommt dann wieder der Schleim ins Spiel, der oft die Wege blockiert und erst wenn er komplett beseitigt ist, wachsen wieder Pflanzen und schaffen damit neue Wege. Das Spiel bietet so genug Abwechslung für die 4-5 Stunden Spielzeit und es gibt ja auch noch die Gesellschaftskritik. 

Auf dem Weg sammeln wir außer Schleim noch Materialien ein, die wir aber nicht zu Geld machen, sondern ihn Upgrades zu investieren. Alles nix Wildes und es war alles so verteilt, dass es sich dynamisch nebenher aufsammeln ließ. Aufgerüstet wird dann bei unserem Schiff, das wir über Schnellreisepunkte immer erreichen können.

Rani vor ihrem Schiff und hier sieht man auch ihre Powerfaust.

Warum es nach meiner Interpretation das metaversum damit scharf kritisiert, erfahrt ihr aber mehr in meinem let´s Play:

Fazit zu The Gunk

Wer den Gamepass hat, der sollte in the Gunk einmal reinspielen. Spielerisch ist es eine nette Reise und bietet eine gute Geschichte, die zuerst sehr oberflächlich ist, aber gerade zum Schluß hin einige Überraschungen bietet. Wer aber lieber entspannen will beim spielen, der sollte sich Townscaper im Gamepass einmal ansehen:

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