The Wandering Village Vorschau

Aus der Schweiz kommen nicht nur gute Taschenmesser, sondern mit The Wandering Village kommt ein Indie Projekt auf uns zu, welches ich bereits eine Weile beobachte. Was uns das Spiel dieses Jahr noch auf der Xbox und dem PC bieten wird, wird hoffentlich so gut wie mein Schweizer Armeemesser.

The Wandering Village

Beginnen wir mal mit dem wichtigstem und das ist das Spiel. In The Wandering Village übernehmen wir die Kontrolle über eine Siedlung auf dem Rücken einer riesigen Kreatur. Diese wandert über einen Planeten, der von giftigen Sporen verseucht wurde. Damit ist das Überleben der Einwohner fest verbunden mit dem überleben der Kreatur.

Diese Verbindung im Gleichgewicht zu halten, dürfte die größte Herausforderung auf der Suche nach einem sicheren Ort auf dem Planeten sein. Um die Siedlung auszubauen und gedeihen zu lassen, müssen Ressourcen vom Körper der Kreatur gewonnen werden, wobei wir immer dessen Gesundheit im Auge behalten müssen. Nimmt sie Schaden, gefährden wir nicht nur ihr überleben, sondern auch das der gesamten Siedlung. Wie diese Beziehung genau gestaltet werden kann, ist für mich ein spannender Teil des Spiels.

The Wandering Village auf Kickstarter

The Wandering Village tauchte das erste mal im meinem Blickfeld auf, als es 2020 durch die Presse ging, da es sein Kickstarter Ziel nicht nur erfüllt, sondern auch deutlich übertroffen hat. Anvisiert waren 30.000€ und am Ende unterstützten 6491 Menschen das Spiel mit 155.964€. Damit waren alle Stretchgoals erreicht und das Spiel hatte eine gute Grundlage für die Entwicklung.

Die Stretchgoals waren teils einfach charmante Ideen und zum anderen Teil Erweiterungen des Gameplays. Da gibt es die Möglichkeit eine Gruppe Einwohner zum Kopf von Onbu, auf dessen Rücken das Dorf liegt, zu schicken und ihn zu graulen. Das wird mit Sicherheit eine der ersten Dinge sein, die ich versuchen werde, da ich die Reaktion einfach sehen will. Was muss das Muss sag ich immer.

Ansonsten hätten wir da noch fliegende Händler, Ruinen einer alten Kultur, Vögel die gezähmt werden können und Wasser Biome. All die Stretchgoals bieten kleine Erweiterungen des Spiels, die realistisch klingen und umsetzbar sind. Genug Kickstarter Projekte haben schon zu viel versprochen. Da hört sich diese Liste angenehm geerdet an. Außerdem will ich den Kopf graulen.

Was der Trailer und das Let´s Play uns verrät

Einen spannenden Einblick ins Spiel bietet uns auch der aktuelle Trailer zum Spiel und eine Let´s Play (siehe Quellen). Wir sehen dort nicht nur wie die ersten Flüchtlinge die Kreatur erreichen, sondern auch wie die Siedlung ausgebaut werden kann. Der Rücken der Kreatur ist mit Wäldern, Büschen und Grasflächen bewachsen.

Nahrung kann gesammelt und angebaut werden. Gesammelte Beeren können direkt gegessen werden, aber die Erträge des Bauernhofes und seiner Felder können noch weiter verarbeitet werden. Das gleiche gilt für Pilze, die nicht nur gesammelt, sondern auch angebaut werden können. Das nötige Wasser wird aufgefangen und in Wassertanks gesammelt. Die Küche bereitet am Ende dann aus verschiedenen Zutaten nahrhaftes Essen zu. Wie das Blut der Kreatur da hineinspielt, erfahrt ihr dann in der Demo.

Onbu die Kreatur muss auch versorgt und gepflegt werden. An bestimmten Plätzen auf der Karte findet Onbu Nahrung, aber auch wir können ihm Nahrung zubereiten und ihn mit einem Trebuchet füttern. Seine Gesundheit hängt aber nicht nur an der Nahrung, sondern auch daran wie wir ihn behandeln und im Trailer sehen wir auch einen Pilzbefall, der von unseren Bewohnern mit Flammenwerfern behandelt wird. Etwas radikal, aber sicherlich nötig.

Dazu sehen wir noch das Forschungsgebäude, mit dem wir unsere Baumöglichkeiten erweitern und ein Arztgebäude. Einen tieferen Einblick ins Spiel gebe ich euch dann in meinem Artikel zur Demo des Spiels.

Die Demo von The Wandering Village

Während des Steam Next Fest vom 21. Bis zum 28. Februar soll es eine Demo des Spiels geben. Die Gelegenheit werde ich nutzen und mir selbst einen Einblick ins Spiel gönnen. Wer ebenfalls mal in die Demo reinspielen will, der findet sie dann auf der Steam Seite von The Wandering Village. Den Link findet ihr unten bei den Quellen.

Stray Fawn Studios

Das Studio aus Zürich (Schweiz) besteht aus 10 Leuten und wurde 2016 von Micha Stettler und Philomena Schwab gegründet. Sie haben sich auf Simulationen spezialisiert, aber damit sind nicht solche Perlen wie der Müllabfuhrsimulator gemeint, sondern Spiele die lebende Welten simulieren.

Mein Vorschau Fazit

Ich bin gespannt wie The Wandering Village sich spielen lässt und ob es dem kleinen Schweizer Studio gelingen wird den guten ersten Eindruck mit der Demo und dem ersten Spiel zu bestätigen. Ich werde euch da weiter auf dem Laufenden halten und ich spiele bis zum Release noch Beholder 3.

Quellen

Die Bilder und Screenshots stammen von Stray Fawn Studios

Die Seite des Stray Fawn Studios

Das Studio auf Twitter

Das Spiel bei Kickstarter

Das Spiel auf Steam

Das Let´s Play von Hirnsturz

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